Archiv für die Kategorie „Stadtentwicklung“

L 673n ist keine Hängepartie

Mit einem offenen Brief zum Thema L673n wendet sich die Fröndenberger FDP-Fraktion an Bürgermeister Rebbe (SPD):

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Rebbe,

wie der Berichterstattung aus den örtlichen Medien zu entnehmen war, haben nun auch Sie sich dem irreführenden und unrichtigen SPD-Sprachgebrauch von der „Hängepartie bei der L 673n“ zu eigen gemacht!
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L 673n: Zukunft der Innenstadt nicht gefährden

Der Aktivismus der SPD ist reiner Wahlkampf und unterschlägt die Fakten.

Die Fröndenberger SPD entfacht derzeit pünktlich zum Kommunalwahlkampf eine Diskussion, die jeder Grundlage entbehrt. Selbstverständlich können Planungen – gerade mit einem Vorlauf wie bei der L 673n – neu überdacht und diskutiert werden, aber bei der L 673n wurde in verschiedenen Zeitabständen immer wieder über Vor- und Nachteile diskutiert und auch mit Verkehrsplanern abgeglichen. Zuletzt hat die Stadtverwaltung im Planfeststellungsverfahren keinerlei Einwände gegen die Planungen erhoben. Dies hat auch die SPD mitgetragen. Sehr intensiv wurde die Fortführung der Straßenplanung Anfang 2005 geführt – mit dem Ergebnis, dass alle Fröndenberger Fraktionen die Notwendigkeit der Fortführung sahen.

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Grüne zerreden ein wichtiges Projekt

Nun ist es also wieder einmal so weit. Ein Projekt, in diesem Fall das
Gewerbegebiet Schürenfeld, steht nun kurz vor der tatsächlichen
Realisierung, und schon haben Vertreter der örtlichen Politik nichts
besseres zu tun als uralte Bedenken und reflexhafte Schuldzuweisungen
vorzubringen. Es wird in Fröndenberg langsam Zeit zu begreifen, dass
endlich lange diskutierte Projekte abgeschlossen werden müssen damit
Fröndenberg für die Zukunft gerüstet ist. Die FDP in Fröndenberg ist
davon überzeugt: Wir haben in dieser Stadt zu geringe Einnahmen, und
diese verbessert man nur auf zwei Wegen – durch mehr Einwohner und
durch mehr Unternehmen.

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Langfristiges Konzept unter Einbindung aller Beteiligten muß her!

Den wahren Grund für die immer
weiter verödende
Fröndenberger Innenstadt sieht die heimische FDP in der Ermangelung
eines
zusammenhängenden und langfristigen Konzeptes, welches sowohl von der
städtischen Verwaltung, der Lokalpolitik und der Händlerschaft
mitgetragen
werden muß. „Gerade die Einbindung der ansässigen Gewerbetreibenden
durch die
Verwaltung muß wesentlich verbessert und verstärkt werden.“ fordert
FDP-Chef
Andreas Wette.

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Wirtschaftsförderung statt Betroffenheit

Nun scheint es ein Erwachen in der Fröndenberger Politik zu geben. Schade nur, dass – wenn es so weiter geht – wir uns bald selbst keine Hosen zum herunterlassen (siehe Bericht zum Ardeyer Schulweg) mehr leisten können. Der finanzielle Spielraum der Stadt geht kontinuierlich gegen Null. Wenn hier nicht gegengesteuert wird, dann werden sich die Meldungen über notwendige aber unbezahlbare Maßnahmen weiter vermehren. Ortsbegehungen helfen hier genauso wenig wie Betroffenheitsbekundungen.

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